Politische Themen

Kein Interesse an Gemeinderatskandidatur

Nächstes Jahr sind nationale Wahlen und die FDP ist generell im Aufwind. Unser Ziel ist es, die SP zu überholen. Auf den Kanton Bern umgemünzt heisst dies nichts anderes für die FDP als einen dritten Sitz im Nationalrat zu holen. Gemeinsam mit Christa Markwalder setze ich mich ich als Zugpferd der freisinnigen Liste kräftig dafür ein.

Mein Ziel war es, Regierungsrat zu werden, was leider nicht gelang. Ich habe entschieden, mein Standbein in der Privatwirtschaft zu stärken. Dies möchte ich in Kombination mit meinem Mandat im Nationalrat auch in Zukunft weiterhin tun. Es ist eine grosse und wunderbare Herausforderung, gerade in technischen Branchen tätig zu sein, wo meine Wurzeln als Dipl. Masch.-Ing. FH liegen.

Wie ich schon im Frühjahr dem Parteipräsidenten der FDP Stadt Bern signalisierte und heute bei einem Treffen bestätigte, besteht bei mir kein Interesse an einer Gemeinderatskandidatur. Meine Haltung bleibt  in Bezug auf eine Gemeinderatskandidatur somit die gleiche wie schon bei früheren Wahlgängen.

Für den Gemeinderat gibt es bei der FDP andere sehr gute Anwärterinnen und Anwärter.

Damit die rot-grüne Übermacht im Gemeinderat gebrochen werden kann, ist das Zusammenspannen eines möglichst breiten Bündnisses notwendig. Das stadtbernische Wahlsystem bei den Gemeinderatswahlen verlangt dies. Die Basis dieses Bündnisses besteht darin, als heterogene und komplett eigenständige Parteien in einem Zweckbündnis zusammen den Erfolg zu suchen. Wie üblich im Proporz werden dann hoffentlich die zwei besten Kandidierenden dieses Bündnisses gewählt. Ich unterstütze sehr gerne diese Strategie mit allen mir zur Verfügung stehenden Mitteln. Möge die Stadt Bern künftig eine deutlich ausgewogenere Regierung erhalten.

Christian Wasserfallen
Nationalrat & Vizepräsident FDP.Die Liberalen